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26.03.2013

Zürich im Zug Richtung Ziegelbrücke

 

Lieber Peter, im Helmhaus habe ich dich nicht gesehen. Du warst im Spital. Nun Du warst trotzdem sehr präsent. Euer Ausstellungsbeitrag machte mich neugierig: Gespräche mit Hiltbrunner und Lisa Blum (sie ist eine der wenigen Künstlerinnen die Wissenschaft und Kunst unter einen Hut bringt). Aber zurück zu euerer Arbeit. Ich sehe, dass die Hasena ein Gebilde ist - vergleichbar mit den pflanzlichen Flechten in der Natur. Ihr bietet optimale Vernetzungsmöglicheiten in den Zwischenräumen. Das "Und" scheint wichtiger zu sein als das "Oder" z.B. Provinz und Zentrum, Amateure und Profis, Sehen und Denken, Ich und Wir,  Wenig (mit) und Viel,  Vermitteln und Lernen, Spiel und Ernst, Koproduktion und Individualität, Mist und Rose und ... Die Vor-Bilder bei Hasena sind vorne nicht hinten (die Apostelfalle, die Verehrung bewirkt, kann dadurch weniger zuschlagen). Die F&F die ich noch kannte, war eine Schule von F bis F mit Möglichkeiten für zusätzliche Buchstaben. Vielleicht hat die Hasena das Zeug für die Bandbreite A bis Z.

In diesem Sinne wünsche ich Dir und allen Mitwirkenden viele Wühlmäuse, schlaue und schnelle Hasen, die sich so kreativ verhalten wie die Flechten in der Natur. Ihr seid ein wunderbares KMU mit Wachstumspotential. Zum Glück scheint die Neigung zu Selbstgesprächen nicht euer Fehler zu sein, lasst weiter von euch hören.

Mit herzlichen Grüssen

 

Peter Jenny (Prof. em. ETH Zürich)

(und schon naht Ziegelbrücke)




 

 
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