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2012
23. Januar Finden und erfinden mit Rolf Vieli. 3.Tag in Valzeina.
27. Januar - 6. Februar verWurzelt wächst weiter. Charlotte Gohs besucht die Gärten in Jenaz und trifft Eva und Peter Heim.
Mitte Februar Beginn mit der Konzeption des Projekts "Chur durchwühlen" für und mit dem Theater Chur.
durchwühlen.pdf 27.März - 8. April Reise nach Berlin mit Charlotte Gohs, Treffen mit Martin Schmitz, Wolfgang Müller, Bernd Kempker und Katja Münker. Weiterreise nach Wien und Treffen mit Carla Bobadilla und Martin Breindl. Im Essl-Museum die Kunst genossen. 600m2, 1 Stunde, 2 Bilder, 2 Personen!
12. April Ildiko Sera beginnt mit dem Stricken eines Portraits von Peter Trachsel
28.April Charlotte Gohs wurde es auch im Frühling warm ums Herz als sie in Jenaz von Frau Hartmann und Greta Kessler-Valär mit offenen Armen empfangen wurde nach dem Besuch ihres "Mittagsrastplatzes" vom letzten Jahr.
11.Mai aus der laufenden Serie "der zweck der welt" ist die Karte Nr. 4 erschienen
Sonntag 20. Mai Die Versteigerung von Werken aus der Sammlung der Hasena, zum Zweck der Erneuerung der Infrastruktur, findet in der Zimmerei der RUWA Holzbau statt.
24.Mai - 10 Juli Aufenthalt in Wien zwecks weiterer Aufarbeitung des Hasenaarchivs durch Bernd Kempker. Es werden Gespräche geführt mit Hans und Franziska Raimund, alien productions (Martin Breindl, Andrea Sodomka und Norbert Math), Didi Sattmann und Charlotte Gohs. Gleichzeitig werden Vorbereitungen für das Symposium Strategien im ländlichen Raum, welches in Zusammenarbeit mit FLUSS unter Leitung der Hasena, vom 27. - 30. September in Wolkersdorf abgehalten wird, getroffen.
17. Juni Bernd Kempker ist von Wien direkt nach Dalvazza geflogen um sich weiter im Archiv der Hasena umzusehen. Birgit Kempker geht ihm seit Sonntag zur Hand. Sie führen Gespräche mit Ruedi Walli und sahen sich seine Sammlung von Arbeiten von P. Trachsel an.
17. - 29. Juni Aufenhalt in Triest. Die Arbeit am Buch für die Edition SZ zeigt erste Spuren.
15.Juli "Ein Fest für Küblis" von und mit Hans & Franziska Raimund. Die Veranstaltung wurde von mehr als 40 Personen besucht, dabei wurde auch die Gastfreundschaft der Familie Müller Ehbets verdankt, sowie die Ausdauer der Künstler, die nun schon im 5. Jahr das Licht im Tal nicht verlöschen lassen.
ein_fest.pdf 21.Juli Im Rahmen der Ausstellung "Dorferhebung" Johannes E. Trojer, einer Ausstellung zu innovativen Kulturprojekten im ländlichen Raum im hiddenmuseum, fand ein öffentliches Gespräch zwischen dem Leiter des hiddenmuseum, Bernhard Kathan, und dem Leiter des Museum in Bewegung, Peter Trachsel, statt
Dokument1.pdf 23. - 26 Juli Der Besuch der Dokumenta (13) hinterlässt viel Fragen... http://youtu.be/G-YUd-1Z9Fk
22. August - 3. September Aufenthalt in Wien. Weiterarbeit am Projekt : Symposium - Strategien im ländlichen Raum.
31. August Bernd Kempker legt den ersten grossen Zwischenbericht zu seiner Hasena-Archiv Aufbereitung vor!
Das_ARCHIV_ist_da.pdf 14. September In der Edition Z erscheint SCHALE eine Kassette mit 32 farbigen Zeichnungen und einem Text von Birgit Kempker. Die Präsentation findet vor dem Kunsthandel Vonlanthen St.Martinsplatz 8 in CH-7000 Chur statt.
21. September Die Hasena erhält den Prättigauer Kulturpreis!
1.Oktober Die erste Begegnung mit Jyoti Dogra findet in Küblis statt. Beginn der Planung einer Zusammenarbeit für Juni/Juli und August 2013. Ich möchte in einer kleinen Gemeinschaft leben, wenn möglich in einem Dorf, die Leute kennenlernen und sie darum bitten mir die Sprache, sowie die kleinen kulturellen und sozialen Nuancen beizubringen und diese neben meine Sprache und mein kulturelles Verhalten stellen. Was ich meine ist, Sätze lernen, Phrasen, Wörter von den Leuten aus der Gemeinschaft, wennmöglich auch das Lehren filmen, Geräusche/Ton aufnehmen und ein Stück kreieren welches mit mir als Touristin beginnt, wie ich das Dorf und dessen Bewohner betrachte, durch die neuerlernte Sprache, die Videoaufnahmen und dazu meine persönliche Erfahrung hinzufügen als eine Aussenseiterin welche versucht ein Leben zu erfahren das nicht ihr eigenes ist. Ich würde mich sehr freuen wenn die Gemeinschaft welche mich unterrichtet das Stück sehen könnte, denn ich habe das Gefühl dass sie einen wesentlichen Teil des Materials darstellen, und auf eine Weise hoffe ich, dass das Schauen ihrer selbst und das Hören der ihnen bekannten Sprache in einem unbekannten Akzent, und das Sehen des Ortes durch die Augen eines Aussenseiters auch ihre Erfahrung des Lebens in einem kleinen Dorf verändern könnte. Jyoti Dogra im Oktober 2012
4.Oktober Porte Rouge macht den Auftakt zum Projekt "Chur durchwühlen" mit der Performance KARABUKI
6.Oktober
Das Rätoromanische Radio sendet ein Interview mit Peter Trachsel anlässlich des Beginns von "Chur Durchwühlen" und gleichzeitig einen Kurzbeitrag über das eröffnende Künstlerduo Porte Rouge und ihrem Projekt: KARABUKI
interview_petertrachsel_rtr.mp3
karabuki_rtr.mp3 6. + 7. Oktober Ausstellung der Edition SZ in der Galerie Silva Denzler, Zürich mit Hannah Disch, PeterTrachsel, Daniel Rohner und Andrea Sonder. Peter Trachsel zeigt seine zum Buch "Schale" entstandenen Arbeiten.
11. - 15. Oktober Das Archiv und Teile der Bibliothek mussten den Container verlassen und haben Asyl im Passagenhaus gefunden. Grund ist, der Container bekommt einen neuen Boden und ein Dach. Dies alles dient der Vorbereitung für den Umbau des Passagenhauses in ein Kunst- und Lebenszentrum.
8. Oktober Urs Blum setzt das 2. Zeichen beim "Chur Durchwühlen" mit partiell vergoldeten Unräumen. In den Strassenkorridoren mittelalterlicher Städte sind Nischen und Ecken, die sich aus der Strassenflucht ausstülpen oder die Strassenflucht zurücksetzen, charkteristisch. Hier entwickelt sich ein Paralleluniversum, das der Öffentlichkeit entzogen ist. In solchen Nischen drängt man sich - auch heute noch- wenn man sich mit Entgegenkommenden nicht unterhalten, sich für kurze Zeit unsichtbar machen will. In der tausendjährigen Geschichte Churs haben diese Nischen und Ecken immer Verstecke geboten. In den Ecken wurde geliebt, gemordet, gelauert, geklaut, geprügelt, vielleicht sogar geschlafen oder vor dem Regen Schutz gesucht. Hunde, mitunter auch Menschen, pinkeln schnell mal in die Ecke, Abfälle bleiben unbemerkt liegen. Der Eingriff soll dazu führen, diese Unräume ins Bewustsein zu bringen, indem sie partiell vergoldet werden und so, diesmal besonders wertvoll, die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Vielleicht erinnern sie auch an die Dinge, die in der Geschichte der Stadt in einer versteckten Parallelwelt stattgefunden haben.
19. - 26. Oktober Weitere Recherchen zu den Strategien im ländlichen Raum werden unternommen, wobei Österreich im Zentrum steht.
26. -27. Oktober An der Stiftungsratsversammlung vom 26. Okt. wird 3:1 mit einer Enthaltung beschlossen das Passagenhaus mit Grundstück in den nächsten 5 Jahren zu verkaufen, da der Stiftungsrat nicht in der Lage ist sich für ein neues Projekt zu begeistern. Daraus resultiert auch der am 27. Okt ausgesprochene Verzicht das Projekt mit Jyoti Dogra zu realisieren.
30. Oktober Einblick in einen Anlass der jeden Dienstag stattfindet: Der öffentliche Mittagstisch Für den Betrag von Sfr. 10.- kocht Peter Trachsel jeden Dienstag, wenn er nicht gerade auswärts weilt, ein Mittagessen mit Wein Kaffee und Dessert im Passagenhaus Dalvazza 10, CH 7240 Küblis. Visavis Garage Gort Teilnehmen kann jederman auf Voranmeldung bis spätesten am Montag vorher. +41765319716
1.November
Chur durchwühlen 3. Akt
Peter Trachsel: Wo die Welt hockt !
Treffpunkt: Donnerstag 1.November 10.00 Uhr Rheinstrasse/Ecke Giacomettistrasse
Stellen sie sich vor sie begegnen einer Person die mit feinstem Werkzeug an Mauern kratzt. Mit etwas (besonders den Händen) in eine weiche, lockere Masse hineingreift, eindringt und sie mit schaufelnden Bewegungen umwendet, aufwirft. Die sich wühlend tief in etwas hineinbewegt und dadurch etwas entstehen lässt das bisher unsichtbar war.
Stellen sie sich vor wie sie durch die Stadt gehen und Szenen entdecken denen sie bisher nie begegnet sind oder denen sie bisher keine Beachtung geschenkt haben.
Stellen sie sich vor, dass dem so ist.
wo_die_welt_hockt.pdf 2. - 16. November Chur durchwühlen 4. AKT: Birgit Kempker gibt den ersten Löffel Erde in den Koffer.
10. November Die Berliner Gespräche zum Archiv der Hasena haben stattgefunden. TeilgeberInnen waren: Muda Mathis, Sus Zwick, ..., Thobias Daniel Reiser, Steffen Popp, Pablo Hermann, Bernd Kempker und Peter Trachsel
12. November Die Hasena war Teil der Jury für das Projekt: "Kunst fürs Dorf - Dörfer für Kunst" der Deutschen Stiftung Kulturlandschaft. www.landschafft.info
13. November Die Berliner Gespräche Teil 2 mit Tobias Daniel Reiser und Bernd Kempker zum Thema HESPOS.
15. November Chur durchwühlen mit Birgit Kempker und Terese Raschle, Marco Giana und Ali Rhui-Ahangarani. Einen Löffel Erde in den Koffer geben gilt als erster Schritt. 10. und letzter Tag.
Einen Löffel Erde in den Koffer geben gilt
als erster Schritt, so heisst die Reise durch Chur, die wir : Therese Raschle,
Marco Giana , Birgit Kempker und ich - auch als ein Anlass der FuF - eingeladen
von Peter Trachsel und seiner Hasena, in Zusammenarbeit mit dem Theater Chur -
am 15. 11. 2012 in Chur unternommen haben, so umständlich die Beschreibung, der
Weg ging leichter. Birgit schleppte vom Hotel Marsoel zwei Tische und
eine blaue Decke nebst Schuhen im Rucksack, Erde, Tischdecken, Streichholzern,
Rauchstäbchen, Koffer, Koffertasche, Spazierstock und Wurfstab .... zum
Bahnhof. Therese und Marco sassen auf Stühlen an kleinen Tischen und notierten
auf Papier, sprachen ins Diktafon, was gerade passiert, in ihren Köpfen und vor
ihren Augen, Ohren und Nasen. Ich warf immer wieder den Stab, um damit die
Richtung zu peilen. Birgit gab Erde aus Wanderschuhen in einen kleinen blauen
Koffer mit einem langen Löffel. Sie zündete die Erde mit Raustäbchen an. Sie
stempelte den Satz: "Einen Löffel Erde in den Koffer geben gilt als erster
Schritt" Menschen nach Wunsch auf den Unterarm oder auf ein
Crepeband. Sie klebte diese Spruchbänder an diverse Untergründe in Chur. Der
Stempel wurde von hiesigen Handwerkern in Zusammenarbeit mit der hiesigen
Papeterie liebevoll hergestellt. Birgit liess Karten ziehen und Seiten blind
aus einem präparierten Buch wählen, um die ersten Schritte zu bebildern und mit
einem kleinen Geschenk zu unterstützen. Auf einem Kreisel mit langen weissen
Blumen von Not Vital gesellte sich ein ungarsicher Strassenmusikant zu uns und
spielte und ein älterer Herr holte aus seiner Aktentasche Kinderinstrumente und
spielte auch. Die Reise endete zu Füssen der Martinskirche. Wir assen Erde und
danach in Hotel Marsoel Apfelpaprikagulasch und Maronenkompott.
Ali Ruhi-Ahangarani, Reisender, Fotograf
und Kurator on earth between Chur und Ruhig Raum (ghostwriter Birgit Kempker)
25. November Toni Parpan, Ines Schärer und Manuel Kämpfer verwandeln das Passagenhaus durch ein Netz von Schnüren in ein Nest. Der Schnee tut das Seine dazu.
http://www.youtube.com/watch?v=hnCENn-Zg_I
29. November
Katja Münker
GEHEN TransAlpin durchwühlt Chur
Treffpunkt: 10:00 Bushaltestelle Hof
9 Wochen alpine Wegstrecke appliziert auf die Stadtfläche von Chur gewoben in 9 Stunden
Als Tagestour durch Chur wird die ehemals sehr lange Wanderperformance, die K. Münker im Sommer 2012 von Slowenien bis nach Graubünden führte, zu einer Miniatur, behält jedoch mit 9 Stunden einen Geschmack von Dauer bei. Der Weg der Wanderung, die Rhythmen, Bilder und Geschichten bilden den Rahmen und verweben sich mit den Straßen, Menschen und Geschichten von Chur. Offen in jedem Moment für Mitgehende bietet dieses Durchwühlen die Möglichkeit, gehend Neues oder Altes neu zu entdecken.
Katja Münker lädt ChurerInnen im Vorfeld (24.-28.11.) zu Spaziergangs-Gesprächen ein, um mit ihnen über das Gehen und dessen Wichtigkeit in ihrem Leben zu sprechen. Anmeldung unter: movement-muenker@web.de
Nachlese_GEHEN_TransAlpin_durchwühlt_Chur.pdf
11. Dezember
Chur Durchwühlen
Georg Friedrich Haas, Komponist (A) – Vortrag "Jenseits der 12 Halbtöne - über die Verantwortung komponierender Menschen, die richtigen Tonhöhen zu finden."
mit Musikbeispiel, Martin Mallaun (Diskantzither).
«In unserer notierten Musik benutzen wir nur eine kleine Auswahl der möglichen Tonhöhen. 12 armselige Tonstufen, repräsentiert durch die Tastatur des Klaviers bzw. der Orgel. Der Reichtum der real existierenden Töne ist aber unendlich. Weder
Vogelstimmen noch Sprachmelodien noch die Laute der Insekten beschränken sich auf die 12 Tonhöhen der chromatischen Tonleiter. Sogar im Klang jedes Einzeltones eines Musikinstrumentes sind Töne verborgen, die ein Klavierstimmer als
diagnostizieren würde. Mit diesen Tönen zu arbeiten, erschliesst neue Klangwelten -
z.B. in meiner Komposition «Ein Saitenspiel» für umgestimmte Diskantzither, die Martin
Mallaun vorstellen wird.» (Georg Friedrich Haas)
21. Dezember Die hasena erhält das Wienstipendium des Kantons Graubünden. Vom 1. August - 31. Dezember 2013 arbeitet die Hasena im Atelier des Kantons, Bauernmarkt 9.
27. Dezember Chur Durchwühlen mit Kornelia Bruggmann losangsingschön
27.12.12 tag des gutgott. lobsangsingschön. meditationen, mutationen, modulationen. wohlwühlend, wundersuchend, wandergrabend, undergrundlich, nischenfindend, jahrendlich?
hören und sehen Sie mit!
http://youtu.be/g0WivwlJLZU
31. Dezember ach diese Wiener... http://youtu.be/7bwKPzh9Tqg
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