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10. Januar

Chur durchwühlen  8. Akt

 

Für das Museum in Bewegung werde ich 24 Stunden wühlen - In was ?

 

In was kann, darf, muss und werde ich wühlen können - angespannt oder hingebungsvoll?

 

Ein Stundenbuch wird der, von einem Punkt beginnend, spiralförmig sich ausweitenden Gangart ein Erinnerungsschema geben.

Zeitdauer der unterschiedenen Wühlarten sind nicht vorbestimmt.

Dies Stundenbuch wird das einzige „Relikt des Wühlens“ sein.

Ort des Beginnens und ihr Endpunkt ist nur durch die Zeit bestimmt.

 

10. Januar 2013 00:00 – 23:00

 

Ich habe zu geben, was ich nicht besitze, den Reichtum der leeren Hände

Boris Nieslony

 


boris im gespräch mit begleterInnen
BorisNieslony_Churdurchwuehlen2013_kl.pdf

 

 

24. Januar 

Chur durchwühlen 9. Akt mit Andrea Sonder

 

Ich werde über längere Zeit meine Stollen durch die Website und die Links der Stadt Chur graben, wühlen. Aufgefundene und ausgesuchte Sätze, (Würmer) in „Braille“ Blindenschrift prägen lassen.

Es wird so ertastbar, plastisch und spürbar.

Zur Erklärung für nicht Brailleschriftkundige wird der Text unten am Blatt in der kleinsten Schrift als Fusszeile wiedergegeben. Man muss also ganz nah ran.

Ein vermeintlich weisses Blatt erzeugt wohl immer das Wissenwollen „was“. Die A4 Blätter quer verteile ich an ausgesuchten Orten; entweder als Flugblatt oder ohne Glas gerahmt zum Aufhängen. Die Auswahl der Örtlichkeiten ergeben sich durch den Fundort des Satzes. Es kann aber auch sein, dass je nach Inhalt die Arbeiten, die Funde, Inhalte, Orte mit konträren Aussagen bestückt werden. Das Sichtbare unsichtbar machen.

 


Andrea hängt ein Zeichen im Stadthaus auf

 

 

27 Januar - 3. Februar

Vorbereitungen in Wien für die Ausstellung vom 19.April in der Galerie Edition Z in Chur.


trachsel unterwegs
RS07Druck.jpg

 

 

7. Februar

Chur durchwühlen 10. Akt

Elisabeth Blum: Ein fremdes Bild, ein fremder Satz

   

Das Allerwichtigste im Kino, sagt Jean-Luc Godard*, sei das, was man, ohne überhaupt zu wissen, was es ist, Montage nennt. Diesen Aspekt müsse man allerdings verstecken, weil er zu gefährlich sei. Wie das? Godards Antwort: Montage heisse, die Dinge zueinander in Beziehung zu setzen, damit man sie sehe.

Eine Promenade durch die Stadt produziert durchaus filmische Qualitäten. Durch die Art unseres Hinsehens und Übersehensmontieren wir Bildsequenzen, aus denen wir jedesmal ein anderes Stadtbild zusammensetzen. 

Wir kennen unsere Stadt (denken wir). Schauen wir genau hin? Die Kopfbilder, die uns unterwegs begleiten, kommen oft von anderswo. Würden wir Bilder anderer Städte als ortsfremde identifizieren? Oder sie, vorschnell, irgendwo bei uns vermuten?

Machen wir einen Test: Mit Stadtbildern, die die Stadt durchwühlen. Mit assoziativen  Montagen, die weit Auseinanderliegendes zueinander in Beziehung setzen, damit man es  sieht.

 

*Jean-Luc Godard, Einführung in eine wahre Geschichte des Kinos, München (Hanser) 1981


Besucher und Elisabeth

 

 

15. Februar

Beteiligung an der Ausstellung: serge stauffer, kunst als forschung. Im Helmhaus in Zürich.


die 2 archive

 

 

 

21.Februar

Chur durchwühlen 11.Akt.

Gertrude Moser-Wagner (Bildhauerin, Wien) verbindet vier Kinder und vier

alte Menschen in Chur. Voraussetzung war: die acht Mitwirkenden haben zumindest einen Buchstaben ihrer Stadt C.H.U.R. auch in ihrem Namen.

 

Zu Beginn wird eine Linie installiert, die zwei Orte verbindet und einen zuvor ausgedachten Weg beschreibt. Die Linie, sichtbar durch eine grüne Schnur, führt von alten Menschen (Seniorcare AG/Villa Sarona, Rigagasse 22) hin zu Kindern im Vorschulalter (Spielgruppe Fröschli, Reichsgasse 61). Etwa 1000 gezählte Meter dieser Schnur werden nun ab Start der Kunstaktion im öffentlichen Raum abgerollt und von Kindern danach eigenhändig wieder aufgerollt, zurück zum Ausgangsort. Das Publikum und Assitierende begleiten die etwa zweistündige Aktion, an deren Rückweg vier kurze Stationen vorgesehen sind, die einen symbolischen Raum eröffnen -  die Gruppe kehrt dort für einen kurzen Moment ein, wird begrüßt, einige interne, ortsspezifische Erklärungen folgen (Kantonsbibliothek, Familienzentrum Planaterra, Stadthaus/Medien, Theater Chur).

Am Ende des so bezeichneten Weges wird  durch die Handlung der Kinder (und der ihnen assistierenden Erwachsenen) „Diese Linie Ü“ auf  vier mitgebrachte Alu-Spulen aufgerollt worden sein. Nach Ankunft der Gruppe werden diese Objekte in der Villa Sarona vier alten Menschen überreicht. Die Kinder und die alten Menschen werden gemeinsam fotografiert, in der Hand eine Spule mit der zuvor in der Stadt ausgelegten, aufgerollten grünen Schnur, die durchaus Verwendungsspuren zeigt.

Im Empfangsraum stehen Erfrischungen bereit, die BesucherInnen werden in der Villa Sarona willkommen geheissen und  verbleiben noch ein wenig. Im Rahmen des 30jährigen Jubiläums der Seniorcare AG beteiligen sich die Bewohnerinnen und Bewohner wie auch die MitarbeieterInnen des Hauses an diesem Projekt. Danke insbesondere an Agnes Willi und den beiden Assistentinnen der Gruppe am Weg durch Chur.

Barbara Schmerler betreibt seit einem Jahr ihre höchst kreative Spielgruppe Fröschli in der Reichsgasse 61, dem anderen Ort dieser Kunstaktion. Sie war die allererste Bezugsperson von Gertrude Moser-Wagner, die sie im Internet fand:   www.froeschli-chur.ch . Aber ihren zweiten Ratgeber und Mitdenkenden traf sie rein zufällig im Zug Wien-Zürich. Richi Diener, auch er  ein Kulturschaffender, jedoch im Theaterbereich tätig:  www.colori.ch .

 

Die Künstlerin bedankt sich bei ihren Mitwirkenden herzlich, wie auch bei den Kindern und alten Menschen und den die Gruppe einladenden Stationen/Personen am Weg und sie dankt Peter Trachsel und Team / Theater Chur für die Einladung zu dieser schönen Projektreihe in Chur, einer für sie überraschenden, kreativen und entgegenkommenden Stadt.

Mehr zur Künstlerin: www.moser-wagner.com

Infos unter:  0765319716   www.diehasena.ch_

 

DIESE LINIE Ü, Gertrude Moser-Wagner

Donnerstag, 21.2.2013

 

Beginn 13.30, Rigagasse 22, Villa Sarona

Aktion mit Publikum, ab 14.30, Fröschli, Reichsgasse 61

(Treffpunkt dazu: Rathaushalle, Ausgang Reichsgasse)

 

Wegzeiten/Einkehr: Kantonsbibliothek (ca 14:55)

Familenienzentrum Planaterra (ca 15:15)

Stadthaus/Medien, Rätoromanisches Radio (ca 15:35)

Theater Chur (ca 15:45)

Villa Sarona (ca 16:05)

 


im altersheim

 

 

23. Februar

Open Space, Zukunft Lebensraum Graubünden, ein Kreativforum organisiert von Christoph Zindel STW AG + Remond und Kuster Büro für Raumplanung AG.

Die Hasena hat dazu nicht geschwiegen...


p.trachsel (rechts) an der arbeit

 

 

8. - 19. März

Elisa Andessner wird für 10 Tage Fideriser-Gemeindekünstlerin, dies im Rahmen des Projekts: 14 Räume für die Kunst oder wenn es dunkel wird im Tal. Ein Museum in Bewegung.

http://blog.salzamt-linz.at/lang/de/elisa-andessner-im-prattigau-in-der-schweiz


Elisa Andessner und Annalies Walter
elisa_Andessner.pdf

 

14. - 20. März

Chur durchwühlen 13. Akt mit Charlotte Gohs

 

schau - spiel - chur

Für das Projekt „Chur durchwühlen“ werde ich von 14. – 20. März Chur durchstreifen und die Gebäude, Fassaden, Denkmäler, Straßen, BewohnerInnen, BesucherInnen, den Himmel, Pflanzen und alltägliche Situationen fotografieren. Chur wird zur Bühne und zum Schau-Spiel. Aus den entstandenen Fotos wird ein Spiel (ähnlich einer Slotmaschine) erstellt, welches ab 14. März 2013 täglich aktualisiert unter http://www.hallowien.com/churdurchwuehlen abrufbar ist. Die ZuschauerInnen / MitspielerInnen erzeugen durch Anklicken der verschiedenen Schalter immer wieder neue Fotokombinationen – solange, bis drei gleiche Fotos erscheinen und einen Gewinn ankündigen.

 

Donnerstag 21. März

von 10.30 bis 12.00 Uhr im Cafe Zschaler und

von 17.00 bis 19.00 Uhr im Theater Chur, Foyer

mit dem jeweiligen Ausdruck der 3 gleichen Bilder ein Original (signiert) abgeholt werden. Es ist auch möglich vor Ort zu Spielen.

 

Bis Ende Mai 2013 ist nun an Stelle der Slotmaschine von Charlotte Gohs, ihrem Projekt zu Chur durchwühlen vom 14. - 21. März, ein BildArchiv mit den Höhepunkten ihres Wühlens durch die Stadt, aufgeschaltet. Eine intensive Sicht auf Chur von Aussen. Eine Bildergeschichte einer Nierderösterreicherin. Kommen sie mit auf diese Wanderung und vielleicht erkennen Sie sich selbst. http://www.hallowien.com/churdurchwuehlen


Gäste und Charlotte

 

 

4. April

Chur durchwühlen 14. Akt mit Bernhard Kathan

 

ABKÜHLUNGEN AN DERPERIPHERIE

 

Chur 1575. Zuschauer steinigen einen Scharfrichter, dem eine Hinrichtung misslingt. Der Scharfrichter soll so betrunken gewesen sein, dass er sein Schwert nicht zu führen vermochte. Im Rätischen Museum ist die Kopie einer kolorierten Federzeichnung zu sehen, die diesen Vorfall dokumentiert. Dieser Abbildung wird in einem Schaufenster in der Obergasse 5 ein kurzer Film entgegengesetzt, der 24 Stunden lang laufen wird. Zu sehen ist die Schlachtung eines Stieres. Beide Beispiele dokumentieren nicht allein den Wandel der Empfindsamkeit, sondern auch jenen des öffentlichen Raums. Der frühere Richtplatz, der sich auf dem heutigen Rosenhügel befand, mutierte schon bald nach seiner Auflassung zu einer Parkanlage. Ganz den Vorstellungen des neunzehnten Jahrhunderts entsprechend, sollte hier jene Hitze abgegeben werden, die das städtische Zusammenleben mit sich bringt. Sie sind zu einem Stadtspaziergang eingeladen, zu einem Gespräch über den öffentlichen Raum, darüber wo die Hitze städtischen Zusammenlebens heute verdampft .

 

 


beim Gespräch in der Obergasse
Chur-Heft.pdf

 

 

18. April

Chur durchwühlen 15. Akt mit Iris Andraschek

 

Es gibt Fragen. Grosse Zeichnung.

Welche Ausrichtungen, welche Schwerpunkte sind für Aussenstehende in kurzer Zeit lesbar? Definiert sich die Stadt auch über Kunst? Während eines Zeitraumes von 5 Tagen wird Chur von mir daraufhin zeichnerisch fotografisch beobachtet, untersucht und dokumentiert. Es wird Begegnungen und Gespräche und eine grossformatige Zeichnung geben.

maulwurfsgang, m.: allerlei maulwurfsgänge einer vergeblich, aber mit guter zuversicht auf schätze grabenden vernunft. kant 2, 293.

Die Zeichnung wurde um 14. oo Uhr im Hotel Marsöl Zimmer D präsentiert. Anchliessend fand Motivauflösung in der Stadt statt.


im Zmmer D Hotel Marsöl

 

 

19.April

Vernissage Ausstellung hostis - hospes von Peter Trachsel

galerie / editionZ Martinsplatz 8, CH-7000 Chur


an der vernissage
hostis.pdf

 

  

 

2. Mai

Chur durchwühlen 16. Akt mit Muda Mathis und Sus Zwick

Beginn: 16 Uhr
Ort: Bündner Kunstmuseum

 

TUCH ÜBER STADT
Eine performative Stadtführung durch die persönlich erinnerte Performancegeschichte anhand des PERFORMANCE-ART KONTEXT Diagramms.
Es gibt zwei Performance Giganten im abendländischen Alpenraum, der eine ist Peter Trachsel und der andere Boris Nieslony. Der eine fordert auf, auf radikal-lokal, unaufdringlich-subversive Art, Chur zu durchwühlen, der andere ist ein extremer Sammler an Wissen über Performance. Nieslony legte grosse Archive an, die er zu pflegen weiss. Schon lange wollten wir uns mal mit seinem Diagramm PERFORMANCE-ART KONTEXT befassen, eine umfassende geordnete Begriffssammlung über Performance.
Nun legen wir zwei Strukturen übereinander, der (Alt-)Stadtplan Churs und das Performance Diagramm, schiessen sechsmal mit dem Luftgewehr darauf und da wo sich Begriff und Örtlichkeit durch das Nichts (Loch durch den Durchschuss) treffen, da geht es mit der Führung hin.

 

http://youtu.be/jzOPfiPbLJk


vor dem Theater

 

 

16.Mai

Donnertsag 16. Mai

Chur durchwühlen 17. Akt mit Ildiko Sera

09.30 Uhr Poststrasse CH-7000 Chur

 

In einer Situation, die einen stark an Straßenzeichner erinnert (mit zwei gegenüber stehenden Stühlen in den Strassen und Plätzen von Chur + einem forschen Blick) führe ich ein Gespräch mit dem Passanten / der Passantin, währenddessen ich das Porträt der Person stricke. Da die Zeit sehr knapp ist, werden Teile vorgefertigt, bzw. kleine Gebrauchsgegenstände, die ebenfalls Teile des Portraits werden können, im Vorfeld bereitgestellt. Das Kennen lernen der Person ist von elementarer Bedeutung, da das Ziel des Portraitstrickens nicht das  physiognomische Abbild ist, es wird eher die Persönlichkeit der porträtierten Person in einer abstrakten Komposition eingefangen. Deswegen werden die Fragen, die von mir gestellt werden, genauso vorbereitet und Teil der Kunstaktion, wie das Stricken und das Produkt des Strickens selbst. Dabei werden die Erwartungen, die von den Porträtierten mir und dem Kunstprodukt gegenüber gestellt werden, ebenfalls thematisiert. Sie werden entweder angenommen, bzw. auf die Spitze getrieben oder in das Gegenteil gekehrt.             


das neue Porträt

 

 

28. Mai

Peter Trachsel – die Hasena, seit 1981

Corner College Zürich, Kochstrasse 1 19.00 -21.00 Uhr


Ein Gespräch mit Elisabeth Blum , Julie Harboe, Birgit Kempker und Stephan Kunz. Moderation Michael Hiltbrunner .
Mit einer Einführung in das Archiv der Hasena von Birgit Kempker und Bernd Kempker .

Anlässlich der Aufarbeitung des Archivs der Hasena, welches kürzlich einen erstem Stopp in der Ausstellung "serge stauffer – kunst als forschung" im Helmhaus Zürich hatte, sprechen die Teilnehmenden über "die Hasena". Dieses Institut, gegründet 1981 von Peter Trachsel, ist ein unabhängiger Kunstraum , ein Salon, ein offenes Gästehaus, ein interdisziplinäres Experimentierlabor, seit 1987 situiert im Prättigau (Graubünden). Die Hasena manifestiert sich in den Worten von Kathrin Gantenbein in "unterschiedlichsten Topographien als öffentlicher Raum, in dem Frei- und QuerdenkerInnen jeglicher Couleur ihre Feldforschungsresultate, Versuchsanordnungen, Visionen und Utopien zur Diskussion stellen."

Peter Trachsel, geboren 1949 in Schaffhausen. Ausbildung zum Dekorateur. 1972–73 Besuch der F+F Schule für experimentelle Gestaltung Zürich, 1973–1986 Lehraufträge an dieser Schule. Performance- und Aktionskunst, 1977 Eröffnung eines "Aufführungsladens" in Schaffhausen, 1981 Gründung von "die Hasena, Institut für (den) fliessenden Kunstverkehr" mit der Zeitschrift "Veleno". 1987 Umzug nach Graubünden. 2008 Gründung des "Museums in Bewegung" im Prättigau. Lebt in Dalvazza in der Gemeinde Luzein.

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Eine Veranstaltung des Forschungsprojekts "quot;Serge Stauffer – Kunst als Forschung", Institut für Gegenwartskunst (IFCAR), Zürcher Hochschule der Künste, in der Reihe "Forum KK" für Forschung in Kunst und Kultur am Corner College Zürich

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Abbildung: Aktion des Komponisten Hans-Joachim Hespos in der Reihe "Kunst die Wissen schafft" der Hasena, Dalvazza 2006
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http://www.diehasena.ch/
http://www.ifcar.ch/
http://forumkk.blogspot.ch/

 


Hespos Projekt

 

 

29.Mai

Einer der  Mittagstische die jeden Dienstag (wenn ich anwesend bin) stattfindet. Diesmal mit, von links nach rechts:

Carla Bobadilla, Künstlerin (Chile), Ruedi Walli RUWA AG Holzbau, Dalvazza, Ute Haferburg Direktorin Theater Chur, Annmarie Arioli, Vizedirektorin Theater Chur, Riccardo Dalla Costa, Tierarzt Küblis.


Wie im Text beschrieben

 

 

Donnerstag 30. Mai

Chur durchwühlen 18. und letzter Akt

Carla Bobadilla (RCH, A)                                                                                             

16.00 Uhr Bahnhofplatz Chur, Aufgang Rolltreppe.

                                                           

"Carla Bobadilla arbeitet mit dem Konzept einer Forscherin, indem sie die eigene Neugier, an einen unbekannten Ort zu kommen, mischt mit den Inhalten eines Werkzeugkoffers, der voll ist mit Instrumenten, mit denen man messen, vergleichen und analysieren kann. Weder die Stadt noch die Künstlerin hat sich ohne Geschichte entwickelt, beide leben unter bestimmten "Konditionen", die ihre Art beeinflussen, zu sein, zu produzieren und sich neu zu erfinden. Das geografische Curriculum von Carla Bobadilla ist bestimmt von Kindheit und Jugend in der Hafenstadt Valparaiso Chile, und ihr Erwachsensein ist bestimmt von ihrem Leben in der europäischen Kulturmetropole Wien. Beide Orte haben, zusammen mit andern Orten mit kürzeren Aufenthalten, ihre Art bestimmt, mit der sie beobachtet und Kunst macht."

Die Idee für meine Intervention entsteht daher aus der Betrachtung von architektonischen Wahrzeichen, die die natürliche Linie des Horizonts unterbrechen - in Chur wie in Valparaiso. Diese Wahrnehmung ist Ausgangspunkt für eine Untersuchung vor Ort über die optischen Effekte in beiden Städten.                                   

Die Form der Präsentation des Projekts entscheidet sich vor Ort und könnte sowohl eine Intervention in den Hochhäusern sein als auch eine Präsentation an einem weit entfernten Aussichtspunkt mit Blick auf die Stadt.


Carla erzählt

 

 

20. - 22. Juni

Besuch im hiddenmuseum von Bernhard Kathan in A-Fraxern.


Don Quijote und Hemingway

 

 

4. Juli

Besuch von Claudia Grimm in Dalvazza. Eine spannende Begegnung mit einer interessanten Person.


Claudia auf dem Vereina
Claudia_Grimm_2000-2013.pdf


 

 

26.Juli

Für die österreichische Künstlerin Sibylle Ettengruber, die Tuchamid unterwegs in Zusammenarbeit mit dem Museum in Bewegung für die Kultournacht gewinnen konnte, ist das zentrale künstlerische Thema: Der Weg. Sie geht Wege, und zwar ganz bestimmt und auf der Direttissima, so, wie sie es sich in den Kopf gesetzt hat. In Klosters durchquert sie Wasser, ganz ohne Spuren zu hinterlassen. Die Performancehat zweimal stattgefunden, um 18 und 20 Uhr,  

 


sibylle in klosters

 

 

29.Juli

die Hasena hat das Wienatelier bezogen!


peter trachsel in der strasse vor dem atelier

 
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